Die nächsten Vorträge

2020

Podiumsdiskussion über Vernunftkritik

2019

Basiert auf der Veranstaltung »Vernunftkritik in der kritischen Theorie«.

Amy Allen’s book The End of Progress: Decolonizing the Normative Foundations of Critical Theory returns us to the core of the discontinued yet unfinished debate of the 1980ies and early 1990ies about the relationship between normativity and facticity, reason and power, critique and its normative foundations. I question Allen’s proposed conceptualization of the intertwinement of reason and power and suggest that we must unlearn the paradigm of normativity first.

The task of diagnosing the present explains how Foucault’s critique functions as a philosophical practice, and by making explicit in which ways it emancipates us, it gives us reasons why we might be interested in doing critique like that.

A defense of radical critiques of reason against the champions of “post-critical” thinking and the decriers of “post-truth”.

Im Workshop sollen anhand von Foucaults Vorlesungen seine methodologischen Vorschläge diskutiert werden, zu einer anderen Form philosophischer und historischer Forschung zu gelangen.

Die Responsibilisierung unseres Denkens führt zur Herrschaft eines bestimmten Gebrauchs von »Verantwortung«, der unsere Denk-, Handlungs-, und Seinsweisen bestimmt.

Seit 250 Jahren antwortet die politische Philosophie auf die Frage, wie so regiert werden kann, dass die Regierten keine Angst vor den Regierenden haben müssen, mit dem Prinzip der Autonomie. Es ist damit als unhintergehbares Lösungsprinzip der politischen Philosophie zur Sackgasse für unsere politische Vorstellungskraft geworden.

A workshop on some preliminary chapters from my new book Effective Knowledge. Rethinking a Basic Concept of Political Epistemology.

How can we govern so that those governed need not fear those governing? And what if the familiar answer of political liberalism, namely “autonomy,” turns out not to meet this criterion?

Der Roundtable ist Teil des Workshops »Hochschullehre in der Politischen Theorie und Ideengeschichte: Selbstverständnis, Praxis, Perspektiven«, organisiert von Andreas Busen, Dannica Fleuß und Alexander Weiß mit Unterstützung des Arbeitskreises Hochschullehre der DVPW.

Der Gebrauch von »Verantwortung« unterliegt einem Wandel, der sich entgegen prominenter Diagnosen weder als »Diffusion« noch als »Individualisierung« begreifen lässt. Vielmehr intensiviert er den Selbstbezug von Verantwortungsträger_innen und die Machtasymmetrien zwischen ihrer Subjektposition und jener der Verantwortungszuschreiber_innen. Der Vortrag diskutiert die Folgen dieses Vorgangs.