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Thomas Lemkes neues Buch The Government of Things. Foucault and the New Materialisms ist gerade bei NYU Press erschienen. Am 29. Oktober 2021, von 17–19 Uhr, gibt es eine Buchvorstellung mit einer Diskussion zwischen Ute Tellmann (Darmstadt), Reiner Keller (Augsburg) und Thomas Lemke.

Der Redaktion von agora42 habe ich drei Fragen zur Neuausgabe von Max Horkheimers Aufsatz Traditionelle und kritische Theorie beantwortet, die jetzt im Blog von agora42 veröfentlicht wurden.
Eine Online-Vortragsreihe zu den verschiedenen Diagnosen von und Begriffen für Unwahrheiten in der Politik, von Ideologie und »Post-Truth« bis Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien.
Meine Antrittsvorlesung zum Privatdozenten der Philosophie fand am 26. Mai 2021 statt. Wer den Livestream von »Weder verleugnen noch verherrlichen. Für ein realistisches Verständnis wissenschaftlicher Praktiken« verpasst hat, kann die Aufnahme auf dem Uniserver ansehen. Eine kurze Inhaltsangabe findet sich auf der Seite zum ursprünglichen Event.

In meinem Seminar Populismus als soziales Phänomen haben die Studierenden einen Podcast erstellt, in dem sie in sechs Folgen verschiedene Aspekte rund um den Begriff und das Phänomen »Populismus« diskutieren. Die sechs Folgen veröffentlichen wir ab heute jeweils unter https://anchor.fm/podcasting-populism.

Im Mai erscheint bei Reclam, in der Reihe Great Papers Philosophie, eine Neuausgabe von Max Horkheimers berühmten Aufsatz »Traditionelle und kritische Theorie« von 1937, inklusive eines Stellenkommentars und eines ausführlichen Nachworts. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf Webseite des Reclam-Verlags.

Gegen die Zunahme von Unwahrheiten in der Politik wurden zuletzt eher hemdärmlige, robuste Konzepte von Wahrheit und Realismus wiederbelebt. Allzu häufig opfert diese Verteidigung der Wissenschaften die kritischen Einsichten in den realen Ablauf wissenschaftlicher Praktiken.

Von den Theorien und Institutionen des Strafens über die psychiatrische Macht bis zum modernen Staatsrassismus und der (neo)liberalen Gouvernementalität, von den Selbstbildungspraktiken der griechischen Antike über die Notwendigkeit des freimütigen Sprechens in der Demokratie bis zur kynischen Wahrheit einer anderen Welt reichen die Themen in Michel Foucaults Vorlesungen, die er am Collège de France von 1970 bis 1984 gehalten hat. Und quer durch alle hindurch ziehen sich die Fragen nach dem …

Am 20./21. November findet ein kleiner Workshop zum Thema »Kritische Theorie(n)« mit Martin Saar statt. Organisiert wird er von Sarah Bianchi, Corina Färber, Hannes Kuch, Kristina Lepold und Frieder Vogelmann in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund »Normative Ordnungen« der Goethe-Universität Frankfurt und dem Institut für Sozialforschung (IfS). Leider können wir aufgrund der Pandemie Publikum nur digital zulassen; dafür bedarf es einer Anmeldung vorab.