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In der soeben erschienen Ausgabe 2/2019 von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung ist jetzt mein Artikel »Mit Unwahrheit kämpfen. Zur Aktualität von Vernunftkritik« erschienen. Er ist die überarbeitete Fassung des Textes, der meinem Vortrag im letzten Jahr im Rahmen der »Frankfurter Positionen 2018/19« zugrunde lag.

In Jan Grooses Podcast Future Histories »zur Erweiterung unserer Vorstellung von Zukunft« war ich eingeladen, mit ihm über mein Projekt alternative Gouvernementalitäten und kritische Philosophie im allgemeinen zu sprechen. Ich empfehle aber auch, all die anderen spannenden Episoden zu hören!

Der Verlag Rowman & Littlefield International hat eine Taschenbuchausgabe meines Buchs The Spell of Responsibility: Labour, Criminality, Philosophy veröffentlicht. Die gibt es nochmal 30% günstiger, wenn man den Code auf dem Flyer benutzt.

Mein neuster Text über den Begriff der Verantwortung ist eine kritische Interpretation von Robert Brandoms Gebrauch von »Verantwortung«, um die bindende Kraft von Normativität explizit zu machen.

Es ist soweit: Nach langen Diskussionsrunden und Überarbeitungen ist der Sammelband Gegenwartsdiagnosen. Kulturelle Formen gesellschaftlicher Selbstproblematisierung in der Moderne erschienen, herausgegeben von Thomas Alkemeyer, Nikolaus Buschmann und Thomas Etzemüller. Von mir ist ein kleiner Text zur Kritik an Zeitdiagnosen enthalten, die aus der Soziologie und der Philosophie gern geäußert wird. Denn das Adjektiv »zeitdiagnostisch« kann ziemlich giftig sein…

In der Sonderausgabe des Philosophie Magazins zu Michel Foucault ist jetzt ein kurzes Interview von mir erschien. Darin spreche ich mit Catherine Newmark über die populäre, aber falsche Vorstellung, Foucault oder »die Postmoderne« sei von einer Verachtung für Wahrheit geprägt oder gar für die gerne behauptete Zunahme von Unwahrheit in der Politik verantwortlich.

Zusammen mit Martin Saar organisiere ich einen Workshop zu Foucaults historisch-philosophischer Praxis, die exemplarisch in seinen 13 Vorlesungen am Collège de France sichtbar wird. Der volle Titel lautet: »Philosophie, Kritik, Geschichte: Foucaults historisch-philosophische Praxis in den Vorlesungen«.

Das Programm der Frühjahrstagung der DVPW-Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte liegt als Flyer vor.

In der Zeitschrift diskurs ist heute ein Gespräch zwischen Clelia Minnetian, Janosik Herder und mir erschienen, das wir im Frühsomemr letzten Jahres geführt haben. Darin geht es um das Verhältnis von Politik und Wahrheit und die Fragen, die diese Debatte für die poststrukturalistische Sozialwissenschaft bereithält.

Im Behemoth. A Journal on Civilisation ist mein Artikel »The Problem of Post-Truth« erschienen. Darin argumentiere ich, dass die Diagnose eines »postfaktischen Zeitalters« unzutreffend, ja gefährlich ist. Zugleich zeigt ihre Popularität an, dass sie irgendetwas trifft. Was also ist das Problem, das den Anlass für die falsche Diagnose »postfaktisch« liefert, aber von dieser Diagnose nicht richtig erfasst wird?