Die nächsten Vorträge

2021

In diesem Vortrag stelle ich am Beispiel der Diskussion über das »postfaktische Zeitalter« und die Rolle der Wissenschaften vor, was politische Epistemologie ist und wofür wir sie brauchen.
Internationale Fachtagung unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. Christian Schmidt (Berlin) und Professor Dr. Benno Zabel (Bonn).
In der Vortragsreihe »Was Wissen schafft« laden Mesut Bayraktar und Matthias C. Kettemann Forscher*innen aus unterschiedlichen Disziplinen ein, darüber nachzudenken, wie die Wissenschaft Wissen schaffen, was Wissen dann schafft, und wie es sinnstiftend, orientierungsgebend und handlungsleitend ausgespielt werden kann.
Eine Podiumsdiskussion über Universitäten im postfaktischen Zeitalter.
In dem Vortrag präsentiere ich eine realistische Betrachtung wissenschaftlicher Praktiken gegen ihre Verleugnung und Verherrlichung.

2020

Wie können wir an den kritischen Einsichten in die wissenschaftlichen Praktiken der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften festhalten ohne uns unfreiwillig mit organisierten Klimawandelleugern oder politischen Propagandist_innen gemein zu machen? Im Vortrag antworte ich auf diese Frage, die ich für eine der wichtigsten gegenwärtigen Herausforderungen kritischer Theorien halte, mit sechs Thesen.
In diesem Vortrag rekonstruiere ich die eigenständige Form kritischer Philosophie, die Martin Saar in den letzten Jahren Schritt für Schritt entwickelt hat.
In the talk I argue that political epistemology should include four often neglected research traditions with similar ambitions: Frankfurt School Critical Theory, Feminist Epistemology, Poststructuralism and Postcolonial Theory.
The goal of this section is to reconsider the relationship between knowledge and politics.
Diskussion eines alternativen Verständnisses von Wahrheit als Kraft, die in sozialen Praktiken emergiert.
Der Vortrag beleuchtet die gravierenden Probleme der Diagnose eines »postfaktischen Zeitalters« und erinnert an die Vor- und Nachteile alternativer Begriffe zu Diagnose von Unwahrheit in der Politik.
Podiumsdiskussion über Vernunftkritik
Der Workshop wird organisiert von Daniel Loick und Ludger Schwarte. Programm Freitag, 17. Januar 2020 Moderation: Ludger Schwarte 13.00-13.30: Daniel Loick, Ludger Schwarte: Begrüßung und Einführung 13.30-14.30: Bertram Lomfeld: »Eine Grammatik der Kritik? Zur diskursiven (Re)Konstruktion des Rechts« 14.30-15.30: Tilo Wesche: »Die Rechte der Natur« Moderation: Daniel Loick 16.00-17.00: Marina Martinez Mateo: »Reproduktion und materialistische Gerechtigkeit. Überlegungen zu Brechts Kaukasischem …

2019

Basiert auf der Veranstaltung »Vernunftkritik in der kritischen Theorie«.
The talk is part of the conference The Concept of Progress at the University of Bremen, organized by Martin Saar, Frank Nullmeier, Martin Nonhoff and Frieder Vogelmann.
The task of diagnosing the present explains how Foucault’s critique functions as a philosophical practice, and by making explicit in which ways it emancipates us, it gives us reasons why we might be interested in doing critique like that.
A defense of radical critiques of reason against the champions of “post-critical” thinking and the decriers of “post-truth”.
Im Workshop sollen anhand von Foucaults Vorlesungen seine methodologischen Vorschläge diskutiert werden, zu einer anderen Form philosophischer und historischer Forschung zu gelangen.
Die Responsibilisierung unseres Denkens führt zur Herrschaft eines bestimmten Gebrauchs von »Verantwortung«, der unsere Denk-, Handlungs-, und Seinsweisen bestimmt.
Seit 250 Jahren antwortet die politische Philosophie auf die Frage, wie so regiert werden kann, dass die Regierten keine Angst vor den Regierenden haben müssen, mit dem Prinzip der Autonomie. Es ist damit als unhintergehbares Lösungsprinzip der politischen Philosophie zur Sackgasse für unsere politische Vorstellungskraft geworden.
A workshop on some preliminary chapters from my new book Effective Knowledge. Rethinking a Basic Concept of Political Epistemology.
How can we govern so that those governed need not fear those governing? And what if the familiar answer of political liberalism, namely “autonomy,” turns out not to meet this criterion?
Der Roundtable ist Teil des Workshops »Hochschullehre in der Politischen Theorie und Ideengeschichte: Selbstverständnis, Praxis, Perspektiven«, organisiert von Andreas Busen, Dannica Fleuß und Alexander Weiß mit Unterstützung des Arbeitskreises Hochschullehre der DVPW.
Der Gebrauch von »Verantwortung« unterliegt einem Wandel, der sich entgegen prominenter Diagnosen weder als »Diffusion« noch als »Individualisierung« begreifen lässt. Vielmehr intensiviert er den Selbstbezug von Verantwortungsträger_innen und die Machtasymmetrien zwischen ihrer Subjektposition und jener der Verantwortungszuschreiber_innen. Der Vortrag diskutiert die Folgen dieses Vorgangs.